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Neubau

Schon Mitte der neunziger Jahre, als die Stadt das Bauwerk von der Bahn übernahm, war abzusehen, das hier auf Dauer mit Sanierungen nicht zu helfen ist. Ein Ersatzneubau wurde unumgänglich, zumal mittlerweile auch die Vorschriften der Deutschen Bahn andere Abmessungen für kreuzende Brückenbauwerke verlangen. Um mit den Planungen beginnen zu können, wurde 2004 in einer europaweiten Ausschreibung ein kompetenter Partner gesucht und mit dem Ingenieurbüro Tilebein auch gefunden. 

Im Zuge der Vorplanung wurde neben verschiedenen Brückenkonstruktionen auch eine Tunnellösung betrachtet.

Ergebnis der Variantenplanung war im Herbst 2005 ein zweistegiger Plattenbalken mit aufgevouteten Stegen. Dieser Überbau wird in Spannbetonbauweise hergestellt. Die Widerlager werden mit Schrägflügeln ausgebildet, die Pfeiler als Scheiben.

Nach Klärung aller planerischen und genehmigungstechnischen Belange (u.a. Erarbeitung einer Kreuzungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn AG) konnte mit Verzögerung im Frühjahr 2009 mit dem Abbruch begonnen werden.

Der Rückbau des alten Bauwerkes ist für das zweite Halbjahr 2009 geplant. Er kann zum größten Teil nur in Sperrpausen und Wochenendarbeitszeiten durchgeführt werden.